Aktuelle Mitteilungen der Wählergemeinschaft sowie der Fraktion

 

Frechen, 22.04.2018

 

 

 

Perspektive setzt sich für kostenfreie Sperrmüllanlieferung ein!

 

Die Thematik rund um die Abfallentsorgung, den milden Müll sowie mehr Sauberkeit im Stadtbild beschäftigen auch die Bürgerinnen und Bürger in Frechen seit geraumer Zeit. Es ist nach Wahrnehmung unserer Fraktion deutlich spürbar, dass die Unzufriedenheit stetig zunimmt und wir eine flächendeckende, umfängliche Lösung dringend benötigen.

Wir von der Perspektive können die Verärgerung und die Kritik der Bürgerinnen und Bürger sehr gut nachvollziehen und haben uns daher mit dem Thema der Abfallentsorgung mit besonderem Fokus auf den Sperrmüll intensiv befasst. Das Studieren des Abfallkalenders hat uns gezeigt, dass die Regelungen zur Abfallentsorgung in etlichen Teilbereichen modifizierungsbedürftig sind und wir klare, verständliche Regelungen brauchen“ so Dieter Zander.

Wir haben die Verwaltung deshalb gebeten, in Abstimmung mit dem Stadtbetrieb Frechen (SBF) eine Novellierung der Regelungen bezüglich der Sperrmüllanlieferung, Glas- und Altpapierentsorgung möglichst zeitnah zu erarbeiten.

So muss die samstägliche Sperrmüllanlieferung durch die Bürgerinnen und Bürger beim SBF unbedingt kostenlos erfolgen. Es ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht vermittelbar, dass die Abholung des Sperrmülls durch den SBF in der Regel kostenfrei, die samstägliche Anlieferung durch die Bürger hingegen kostenpflichtig ist. Diese Regelung ist unverständlich und entbehrt jeglicher Logik“, so Zander weiter.

Wir gehen im Übrigen davon aus, dass die durch die Anlieferung erzielten jährlichen Einnahmen relativ überschaubar sind und bei einer eventuellen Finanzierung über die Restmülltonne kaum ins Gewicht fallen würden. Zielsetzung sollte ein sauberes Stadtbild mittels legaler Entsorgung sein. So würde die Sperrmüllanlieferung attraktiver werden und sicherlich spürbar weniger illegal entsorgter Müll anfallen.

Die aktuelle Gebührenregelung im Abfallkalender ist ohnehin nicht eindeutig und trennscharf. So wird z. B. von Baumischabfällen und Bauschutt gesprochen, eine Gebührenregelung findet sich explizit aber nur für den Bauschutt. Unklar ist, wie die Bauschuttmenge in Litern überhaupt geschätzt werden kann. Auch die Regelung der Gebühren in Abhängigkeit von der Fahrzeuggröße (PKW, Kombi, Anhänger etc.) ist unlogisch und insgesamt nicht gerecht. Bei Ermessensentscheidungen durch die Mitarbeiter des SBF kommt es nicht selten zu unterschiedlichen Auffassungen. Ein Kombi (Kosten 15,00 €) verfügt ggf. über eine größere Kapazität, als ein kleiner PKW-Anhänger (Kosten 80,00 €). Wer soll das verstehen?

Die Altpapierentsorgung sollte stringenter über die blaue Tonne erfolgen, da die parallel noch praktizierte Bündelsammlung keine optimale Lösung darstellt. Das Papier wird bei Regenwetter nass und verteilt sich bei unsachgemäßer Handhabung und Wind häufig im Umfeld.

Auch die Glascontainer sollten sukzessive unterirdisch positioniert werden, weil dadurch erfahrungsgemäß weniger Müll im Umfeld abgestellt wird und auch die Lärmbelästigung für die Anwohner sinken würde. Darüber hinaus würde das Stadtbild optisch aufgewertet werden.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Frechen, den 23.04.2018

 

 

Frau

Bürgermeisterin

Susanne Stupp

- Rathaus -

50226 Frechen

 

 

 

 

 

Kontrakt mit dem SBF (Abfallentsorgung/-kalender)

HPFA-Sitzung am 05.06.2018

 

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

 

in Übereinstimmung mit der Einschätzung vieler Bürgerinnen und Bürger sind wir der Auffassung, dass die Regelungen zur Abfallentsorgung in etlichen Teilbereichen modifizierungsbedürftig sind. Wir beantragen daher, dass die Verwaltung in Abstimmung mit dem SBF eine Novellierung der Regelungen in den nachstehend aufgeführten Bereichen möglichst zeitnah erarbeitet:

  1. Die Sperrmüllanlieferung an Samstagen sollte kostenlos erfolgen. Es ist den Bürgern schwer vermittelbar, dass die Abholung des Sperrmülls kostenfrei, die samstägliche Anlieferung hingegen kostenpflichtig ist. Diese Regelung entbehrt jeglicher Logik. Wir gehen zudem davon aus, dass die durch die Anlieferung bedingten jährlichen Einnahmen relativ überschaubar sind und bei einer eventuellen Finanzierung über die Restmülltonne kaum ins Gewicht fallen würden. Zielsetzung sollte eine saubere Stadt mittels Steigerung der legalen Entsorgung sein. So würde die Anlieferung attraktiver werden und sicherlich spürbar weniger wilder Müll anfallen.

Die aktuelle Gebührenregelung im Abfallkalender ist ohnehin nicht eindeutig und trennscharf. So wird z. B. von Baumischabfällen und Bauschutt gesprochen, eine Gebühr findet sich aber nur für den Bauschutt. Auch die Regelung der Gebühren in Abhängigkeit von der Fahrzeuggröße etc. ist unlogisch und insgesamt nicht gerecht.

  1. Die Glascontainer sollten sukzessive unterirdisch positioniert werden, weil dadurch weniger Müll im Umfeld abgestellt werden würde. Darüber hinaus würde das Stadtbild optisch optimiert werden.

  2. Die Altpapierentsorgung sollte stringenter über die blaue Tonne geregelt werden. Die Bündelsammlung stellt keine optimale Lösung dar, weil das Papier bei Regen nass und schwer sowie bei unsachgemäßer Handhabung häufig durch den Wind im Umfeld verteilt wird. Aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht stellt nasses Papier durch die Gewichtszunahme eine Gesundheitsbelastung für die Mitarbeitenden des SBF dar. Die parallele Entsorgungsmöglichkeit von großen Verpackungsmaterialien und Kartons sollte weiterhin konzediert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

 

 

Durchschriftlich an:

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

 

 

 

Frechen, den 16.04.2018

 

 

Herrn

Vorsitzenden des BVU

Hartmut Roese

- Rathaus -

50226 Frechen

 

 

 

 

Sitzung des BVU am 05.07.2018;

Hier: Franzstraße/Einmündung Bahnstraße

 

 

Sehr geehrter Herr Roese,

 

für die obige Ausschusssitzung möge die Verwaltung prüfen, ob auf der Franzstraße im Bereich der Einmündung der Bahnstraße in Fahrtrichtung Innenstadt ab dem Parkhinweisschild die Fahrbahn im notwendigen Umfang schraffiert werden kann oder eventuell andere Regelungsmöglichkeiten (z. B. Aufstellen eines absoluten Halteverbotsschildes) bestehen.

Das zeitweilige Parken ist dort rechtsseitig bis zum Schild erlaubt. Allerdings wird nahezu stets durchgehend auch nach dem Hinweisschild geparkt und das Verkehrszeichen ignoriert. Hierdurch kommt es bei Gegenverkehr zu gefährlichen und unfallträchtigen Situationen, vor allem dann, wenn Busse und LKW involviert sind. Zudem ist die Übersichtlichkeit angesichts der nach der Einmündung der Bahnstraße folgenden Rechtskurve für stadteinwärts fahrende Verkehrsteilnehmer stark eingeschränkt, insbesondere auch dann, wenn dort größere Fahrzeuge wie Sprinter etc. parken. Die Fahrzeugführer sind dann wegen Platzmangels gezwungen, teilweise die Gegenfahrbahn zu nutzen.

Unabhängig davon sehen wir erhöhten Bedarf für intensivere Kontrollen in diesem Bereich.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Durchschriftlich an:

Frau Bürgermeisterin Susanne Stupp

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

 

 

 

Frechen, 08.04.2018     

 

 

                                      

Bessere Grünpflege und mehr Parkplätze am Bahnhof Königsdorf!

 

Zwei Aspekte sind bei der Inaugenscheinnahme des Bahnhofsumfeldes in Königsdorf nicht zu übersehen: Der ungepflegte Gesamtzustand sowie das nicht ausreichende Parkplatzangebot!

Hierauf sind wir auch aus Reihen der Bevölkerung angesprochen worden.

Angesichts der teilweise mit Sträuchern und Ranken überwucherten Parktaschen, insbesondere auf dem südlichen Parkgelände, können die Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß eingeparkt werden und ragen in die Fahrbahn hinein. So gehen bei ohnehin knapp bemessenem Parkraum sogar Parkmöglichkeiten verloren. Im Hinblick auf eine effizientere Nutzung sieht unsere Fraktion absoluten Handlungsbedarf.

 

Eine Optimierung könnte nach unserer Auffassung durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  1. Die gepflasterten Parkplatzmarkierungen sollten farblich neu markiert werden.
  2. Durch einen intensiveren Schnitt der Sträucher und Ranken wären die Parkplätze wieder optimaler nutzbar.
  3. Insbesondere im Eckbereich zur Aachener Straße hin bietet sich die Schaffung zusätzlicher Parkplätze an.

 

Auch die Anzahl der abgestellten Fahrräder zeigt sehr deutlich, dass ein erhöhter Bedarf an weiteren Fahrradabstellmöglichkeiten besteht.

Wir haben die Verwaltung daher um entsprechende Prüfung ggf. in Abstimmung mit der DB gebeten.

     

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Frechen, 02.04.2018

 

 

                                      

Dürener Straße: Marode und nicht verkehrssicher!

 

Im Bereich der Endhaltestelle der Linie 7 ist die Umgehung an der Einmündung Neuer Weg in die Dürener Straße unlängst saniert und mit einem Kreisel ansehnlich hergerichtet worden. Vergessen worden ist offensichtlich allerdings das Teilstück zwischen der Kreuzung Blindgasse/Rosmar-/Hauptstraße bis hin zur Eisenbahnbrücke vor der Einmündung der Sandstraße.

 

„In diesem Teilbereich befindet sich die Straßendecke in einem äußerst katastrophalen Zustand. Die Fahrbahndecke gleicht überwiegend einem einzigen Flickenteppich. Von einer Straße (man beachte: L 277!!!) kann an sich nicht mehr gesprochen werden, da diese Buckelpiste sich eher für Motocrossläufe eignen würde und für Stoßdämpfer eine immense Herausforderung darstellt“, kritisiert Dieter Zander. Dieser inakzeptable Straßenzustand macht eine baldige Sanierung dringend erforderlich. Wir haben die Verwaltung gebeten, die erforderlichen Schritte zu unternehmen.

Darüber hinaus haben wir die Verwaltung ggf. in Abstimmung mit der HGK und dem zuständigen Straßenbaulastträger, insbesondere unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit, um Überprüfung folgender Sachverhalte gebeten:

 

  1. Beim durch Linksabbieger erzeugten Rückstau zum Hit-Parkplatz in Fahrtrichtung Grefrath fahren PKW-/LKW-Fahrer in Fahrtrichtung „geradeaus“ ab der Straßeneinmündung „An St. Severin“ häufig über den Gehweg bis kurz vor die Ampelanlage. Hier sollte die Gefahrensituation aus unserer Sicht durch das Aufstellen von Pollern, wie bereits vor der Straßeneinmündung erfolgt, beseitigt werden.
  2. Die Ampelschaltung für Fußgänger, die die Dürener Straße überqueren, ist optimierungsbedürftig, weil Rechtsabbieger vom Hit-Parkplatz kommend häufig den Vorrang der Fußgänger missachten (Problematik: Zuerst haben Rechtsabbieger „grün“, sodann springt die Ampel um und Fußgänger erhalten ebenso das Signal „grün“). Zudem sollte der „Anforderungsdrücker“ dahingehend funktionalisiert werden (Akustik-/Vibrationssignal), dass sinnesgeschädigte Menschen diesen stark frequentierten Übergang sicherer nutzen können.
  3. Ratsam wäre zudem die Errichtung eines Drängelgitters im Bereich der Ausfahrt vom Hit-Parkplatz vor der Bahntrasse (Linie 7), weil wartende Passanten häufig zwischen Ampel und Straße, teilweise auf den Gleisen stehend, warten und die Gefahr der nahenden Straßenbahn nicht wahrnehmen, weil der Straßenverkehr sehr laut, die Bahn hingegen eher leise ist. Hilfreich wäre zudem die Anbringung eines Piktogramms „Achtung Straßenbahn“ auf dem Boden.
  4. Aus Sicherheitsgründen sollte auf dem Gehweg zwischen der Ausfahrt vom Hit-Parkplatz und der Einmündung der Franzstraße ein Trenngitter zur Bahntrasse installiert, zumindest aber eine durchgängige Farbmarkierung auf dem Boden angebracht werden.
  5. Die Fahrbahn ist insgesamt gesehen zwischen der Gisbertstraße und der Sandstraße in ihrer Breite sehr beengt. Es stellt sich daher die Frage, ob in diesem Bereich Markierungen für einen Radweg, zumindest rechtsseitig in Richtung Sandstraße, aufgebracht werden können. Zudem wäre mit Blick auf die Abschüssigkeit ein Tempolimit von 30 km/h erwägenswert. Diese Maßnahmen würden die Sicherheit für die Schulkinder nach Wiederinbetriebnahme der Lindenschule in ca. 2 Jahren immens erhöhen. Da die Lindenschule gegenwärtig umgebaut wird, besteht genügend Zeit, Verkehrssicherungsmaßnahmen umfänglich zu prüfen und zu realisieren.
  6. Die Ampelschaltung im Bereich der Kreuzung Dürener Str./Franzstr. straßenabwärts ist optimierungsbedürftig, da es gelegentlich zu Verwechslungen bei Autofahrern bezüglich der Interpretation der Grünphasen beim Rechtsabbiegen bzw. Geradeausfahren kommt. Ursächlich für die Fehlinterpretation der bei Rotlicht über die Kreuzung geradeausfahrenden Fahrzeuge in Richtung Blindgasse scheint das oben am Ampelmast befindliche „grün“ anzeigende Rechtsabbiegesignal zu sein. Es ist diesbezüglich zu prüfen, ob dieser obere Teil mit Blick auf eine eindeutige Regelung entfernt werden kann. Zudem beträgt die Wartezeit bis zur Grünschaltung für Fußgänger beim Queren der Dürener Straße wie auch der Franzstraße viel zu lang.

 

Die bestehenden Mängel, Defizite und Gefahrensituationen werden in ihrer Ausprägung bei einer Inaugenscheinnahme vor Ort sehr evident. Neben der Sanierung der Fahrbahndecke sehen wir auch dringenden Handlungsbedarf, die aufgezeigten Optimierungen im Sinne der Verkehrssicherheit zu realisieren.

     

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Resonanz vom Bürgertreff am 08.03.18

 

am 08.03.2018 haben wir uns zu etlichen Themen wieder im Alten Bahnhof in Frechen mit Frechener Bürgerinnen und Bürgern ausgetauscht. Auf der Agenda standen die Verabschiedung des Haushaltes 2018, der desolate Zustand in der Frechener Fußgängerzone (Müll etc.), Marketingkonzept für den Frechener Innenstadtbereich, Verkehrssituationen auf dem Rotental, im Bereich der Innenstadt sowie Buschbell uvm. Viele neue Bürgerinnen und Bürger haben an unserem Bürgertreff teilgenommen - darüber haben wir uns sehr gefreut! Denn nur der Austausch und die Kommunikation können etwas bewegen. So haben wir viele neue Anregungen erhalten. Insbesondere das Thema "Sauberkeit in der Fußgängerzone und Umgebung" haben wir auf der Agenda. Hierzu möchten wir uns auch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesondert in den Dialog begeben. Bei Interesse und Fragen kontaktieren Sie uns bitte.

 

Wir hoffen, dass auch zum nächsten Bürgertreff (Termin wird noch bekannt gegeben) viele Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung folgen und sich mit uns und anderen Bürgerinnen und Bürgern in gemütlicher Atmosphäre austauschen werden.

 

Maximilian Singer

Vorsitzender Perspektive für Frechen

 

 

11.03.2018

Neue Abfallbehälter: Perspektive fordert Einbeziehung der Bevölkerung!

 

In der letzten Sitzung des HPFA am 06.03.2018 ist der Beschluss gefasst worden, mit zwei in der Sitzung des BVU am 07.12.2017 ausgewählten Modellabfallbehältern einen sechsmonatigen Testlauf durchzuführen. Da zwischenzeitlich ein weiterer multifunktionaler Abfalleimer mit der Möglichkeit der optionalen Ausstattung mit Ascher und/oder Hundekotbeutelspender für den Testlauf ins Gespräch gebracht worden ist, soll über dessen Einbindung in den Probelauf in der Sitzung des BVU am 12.04.2018 entschieden werden.

Nach Abschluss der sechsmonatigen Probephase muss sodann politisch entschieden werden, welcher Abfallbehälter künftig eingesetzt werden soll.

„Wir von der ‚Perspektive‘ sind der Auffassung, dass Politik und Verwaltung keinen Alleingang starten sollten, sondern die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger im Laufe des Entscheidungsfindungsprozesses für das Ziel, dass Frechen sukzessive sauberer wird, elementar wichtig ist“, so Dieter Zander. Mehr Sauberkeit im Stadtgebiet können wir nur gemeinsam erreichen. Dafür müssen Verwaltung, Politik und Bevölkerung gemeinsam Sorge tragen.

Wir haben daher beantragt, dass im Zuge des aktuellen Testlaufes mit den ausgewählten Modellbehältern die Bürgerinnen und Bürger aktiv mitwirken können und ihnen die Option eingeräumt wird, ihr Votum zu den jeweiligen Testmodellen möglichst elektronisch auf der entsprechend einzurichtenden Homepage der Stadt abgeben zu können. Nur so können wir den Erfolg bei der Einführung eines nachhaltig gestalteten und praktikablen Abfallbehälters sicherstellen und die Akzeptanz in der Bevölkerung bewirken. Wir können mehr Sauberkeit und weniger Vermüllung nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern realisieren. Dieses Signal ist uns sehr wichtig. Wir würden es begrüßen, wenn die Verwaltung die Bürgerbefragung pressewirksam veröffentlichen würde. Das Motto muss lauten: "Entscheidungsfindung mit den Bürgerinnen und Bürgern“ und nicht: „Verwaltung und Politik entscheiden allein“!

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

Straßenmündung „Am Hang“ / „Dürener Straße“ in Frechen-Benzelrath Hier: Herabsetzung der Verkehrsgeschwindigkeit; Sitzung des BVU am 12.04.2018

Sehr geehrter Herr Roese,

 

für die obige BVU-Sitzung beantragen wir eine dahingehende Beschlussfassung, dass die derzeitig zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Dürener Str. zwischen dem Kreisverkehr in Höhe der Endhaltestelle der Linie 7 stadtauswärts bis zum Kreisverkehr an der Straße „Zur Grube Carl“ von 70 auf 50 km/h reduziert wird.

 

Begründung:

Die kürzlich erfolgte Änderung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 70 km/h im o.a. Bereich verträgt sich leider nicht mit den örtlichen Gegebenheiten.

Das „Herausziehen“ aus der Straße „Am Hang“ in die „Dürener Str.“ ist zuweilen kaum möglich. Insbesondere in den Hauptverkehrszeiten sind entweder Wartezeiten von mehreren Minuten oder „Beinahe-Unfälle“ die Regel. Im Sinne des Vermeidens von verkehrlichen Brennpunkten im innerörtlichen Bereich erfordert dies die Herabsetzung der Geschwindigkeit.

Die Fahrzeuge beschleunigen nach dem Kreisverkehr (Endhaltestelle der Linie 7) und drosseln (ungeachtet des Ortseingansschildes „Benzelrath“) ihre Geschwindigkeit nicht. Landstraßenartige Zustände sind hier nicht hinnehmbar, zumal Fußgängerinnen und Fußgänger sowie auch Kinder regelmäßig die Fahrbahn überqueren müssen, um zur Bushaltestelle zu gelangen.

 

Des Weiteren hat sich durch die Baumaßnahme „Rosmarstraße“, die noch mindestens für ein Jahr anhalten wird, die Verkehrsfrequenz um ein Deutliches erhöht. Im Sinne vorgenannter Aspekte bitten wir im BVU am 12.04.2018 eine Beschlussfassung, die den zuständigen Straßenbaulastträger die Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im o.g. Bereich sinnvoll erscheinen lässt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Maximilian F. Singer

Stellv. Fraktionsvorsitzender

 

 

 

 

 

Durchschriftlich an:

Frau Bürgermeisterin Susanne Stupp

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

 

26.02.2018 u. 11.03.18

Sitzung des BVU am 12.04.2018; Hier: Burgstraße/sicherer Schulweg

Sehr geehrter Herr Roese,

 

für die obige Sitzung des BVU möge die Verwaltung geeignete Maßnahmen, die zur Verkehrssicherheit sowie -beruhigung im Bereich der Burgstraße/temporären Lindenschule beitragen, erarbeiten. Bezüglich der Umsetzung beantragen wir eine dahingehende Beschlussfassung.

 

Begründung:

Besorgte Eltern haben uns darauf angesprochen, dass die Verkehrssituation zunehmend Gefährdungspotential offenbart. 

Es handelt sich bekanntlich um eine stark abschüssige Straße in einer Tempo-30-Zone mit einer Verengung im mittleren Straßenbereich und der Eisenbahnunterführung. Ein Fußgängerüberweg, um speziell Grundschulkindern ein sicheres Überqueren der Burgstraße zu ermöglichen, existiert an diesen Stellen nicht. Häufig wird die Übersichtlichkeit beidseitig entlang der Burgstraße durch parkende Fahrzeuge stark beeinträchtigt. Die Straßeneinengung/Querungshilfe vor der Interimsschule ist unzureichend gekennzeichnet und wird teilweise von besonders rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern als Parkplatz genutzt.

 

Da nun sehr viele Grundschüler/-innen die Interimsschule besuchen, regt unsere Fraktion mit Blick auf die Verkehrssicherheit an, zumindest vorübergehend einen Zebrastreifen zu installieren (entweder vor dem Eingang oder Umgestaltung Straßeneinengung/Querungshilfe).

Unterhalb der Eisenbahnbrücke/Straßeneinengung sollten Schutzgitter zwischen Gehweg und Straße installiert werden. Zudem sollten vermehrte Geschwindigkeitskontrollen erfolgen. Das Falschparken sollte intensiver kontrolliert und sanktioniert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

urchschriftlich an:

Frau Bürgermeisterin Susanne Stupp

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

Sitzung des BVU am 12.04.2018; Hier: Holzhausenstraße

Sehr geehrter Herr Roese,

 

für die obige Sitzung des BVU möge die Verwaltung geeignete Maßnahmen, die zur Verkehrssicherheit sowie -beruhigung im Bereich der Holzhausenstraße beitragen, erarbeiten. Bezüglich der Umsetzung beantragen wir eine dahingehende Beschlussfassung.

 

Begründung:

Unser sachkundiger Bürger Marius Höschler bemängelt die für die Anwohner seit langem bestehende unbefriedigende Verkehrssituation, insbesondere im oberen Straßenbereich.

 

Es handelt sich bekanntlich um eine relativ breite, abschüssige Straße mit leichter Biegung in einer Tempo-30-Zone. Bedingt durch die partiell einseitige Wohnbebauung lädt diese Konstellation die AutofahrerInnen allein von der Optik her zu einer beschleunigten Fahrweise ein. Die eingerichteten Parkbuchten sind lediglich durch weiße Linien markiert und teilweise zusätzlich mit rot weißen Baken kenntlich gemacht. Eine Abgrenzung durch Bordsteine oder Bepflanzungen existiert hingegen nicht. Die Parkbuchten sind versetzt angeordnet, sodass die Verkehrsteilnehmenden aneinander vorbeifahren können. Straßenaufwärts in Richtung des Ortsausganges animiert die Ampelanlage während der Grünphase zum Beschleunigen, um die Kreuzung Holzhausenstr./Dürener Str./Frechener Str., sehr häufig unter Missachtung des anliegenden Spielplatzes sowie der vorfahrtberechtigten Straße „Schildchesgraben, noch zu überqueren.

 

 

 

Dieses verkehrssicherheitsgefährdende Verhalten führt dazu, dass die rot weißen Baken umgefahren, die dahinter geparkten Fahrzeuge beschädigt und speziell Außenspiegel abgefahren werden. Viele Unfallverursachende setzen ihre Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

 

Unsere Fraktion regt daher an, die Fahrbahn so zu verengen, dass bei Gegenverkehr angehalten werden muss. Auch die Parkbuchten sollten deutlicher und wirksam eingegrenzt werden. Zudem würden zusätzliche Bremsschwellen dazu beitragen, den Verkehr zu beruhigen und das Tempo der Fahrzeuge deutlich zu reduzieren.

Die bereits wiederholt aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage hat sich als erfolglos erwiesen.

 

Im Interesse der betroffenen AnwohnerInnen sehen wir dringenden Handlungsbedarf!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Durchschriftlich an:

Frau Bürgermeisterin Susanne Stupp

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

Baumersatzpflanzungen Alte Straße

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

 

unser Fraktionsmitglied Markus Gotzens hat festgestellt, dass im unteren Bereich der Alte Straße etliche Bäume gefällt, offensichtlich aber keine Ersatzpflanzungen vorgenommen worden sind, da die betroffenen Flächen zubetoniert werden. Ähnliche Erfahrungen haben wir mit der Bartmannstraße gesammelt. Mit Blick auf den Klimawandel und die Luftqualität halten wir es für fatal, wenn immer mehr Grün im Stadtgebiet, insbesondere im Innenstadtbereich, ersatzlos verschwindet. Wenn eben möglich, sollten Ersatzpflanzungen an Ort und Stelle erfolgen

Für eine verwaltungsseitige Stellungnahme sind wir dankbar.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Durchschriftlich an:

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

 

Sitzung des BVU am 12.04.2018; Hier: Testphase Abfallbehälter

 

Sehr geehrter Herr Roese,

 

für die obige Ausschusssitzung beantragen wir eine dahingehende Beschlussfassung, dass im Zuge des aktuellen Testlaufes mit ausgewählten Modellabfallbehältern die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden und ihnen die Option eingeräumt wird, ihr Votum zu den Testmodellen möglichst elektronisch auf der entsprechend einzurichtenden Homepage der Stadt abgeben zu können.

Wir sind der Auffassung, dass wir das Ziel, für mehr Sauberkeit im Stadtgebiet zu sorgen, nur gemeinsam durch das Mitwirken wie auch die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger realisieren können. Wir müssen die Bevölkerung unbedingt mit einbeziehen. Die Beteiligung beim aktuellen Testkonzept mit Blick auf die spätere Entscheidungsfindung für die nachhaltige Einführung eines praktikablen Abfallbehälters sehen wir als ersten wichtigen Schritt an, dass Frechen spürbar sauberer wird.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Durchschriftlich an:

Frau Bürgermeisterin Susanne Stupp

CDU-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Palussek

SPD-Fraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Eilenberger

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Fraktionsvorsitzende Erbacher

FDP-Fraktion, Frau Fraktionsvorsitzende Kayser-Dobiey

Linksfraktion, Herrn Fraktionsvorsitzenden Ulbricht

 

 

Frechen, 04.02.2018

 

 

Im wahrsten Sinne traurig: Der Zustand der Trauerhallen

 

Aktuell gibt es aus Reihen der Bevölkerung wieder massive Beschwerden über den Zustand der Trauerhallen im Stadtgebiet, insbesondere über die auf dem Friedhof St. Audomar. Viele Bürgerinnen und Bürger kritisieren, dass die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet ist.  

Wir von der „Perspektive“ hatten bereits Ende 2013 bemängelt, dass bei Trauerfeiern nicht geheizt wird. Die Inanspruchnahme der Trauerhallen ist kostenpflichtig. Dann können die Bürgerinnen und Bürger erst recht erwarten, dass die Rahmenbedingungen stimmen und die Trauerhallen sich in einem angemessenen Zustand befinden. Es hat sich offensichtlich nichts geändert und der Sanierungsbedarf ist sogar gestiegen.

In der Sitzung am 12.12.2017 hat sich der Rat mehrheitlich darauf verständigt, den Arbeitskreis Friedhofsentwicklung anlässlich der Diskussion um die Gebührensbedarfsberechnung für das Bestattungswesen wieder zu aktivieren. Wir haben dies zum Anlass genommen, die Verwaltung zu bitten, dass der Arbeitskreis sich auch mit der Thematik der Trauerhallen befasst. Wir benötigen diesbezüglich dringend Ergebnisse und Lösungen, mit denen die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sind.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Perspektive für Frechen