Perspektive besetzt Ladenlokal!

Perspektive „besetzt“ freistehendes Ladenlokal in der Fußgängerzone!


„Es wird viel über die Gestaltung der Fußgängerzone geredet, aber nach unserer Auffassung viel zu wenig getan. Ideen und Anregungen aus Bürgerinfos und Workshops verpuffen, ohne dass konkrete Ergebnisse erkennbar sind. Der letzte Workshop mit Vertretern aus den Fraktionen am 03.07.2018 war nach unserem Eindruck wiederum eine große Enttäuschung. Es kommt einfach keine Bewegung in die Sache. Die Verwaltung spielt ganz offensichtlich auf Zeit. Das ist aber angesichts der aktuellen Leerstände in der Fußgängerzone nicht nur sehr bedenklich, sondern fatal und sogar fahrlässig“, ärgert sich Dieter Zander.

 

Wir von der Perspektive haben uns daher dazu entschieden, die Zügel selber in die Hand zu nehmen, um aktiv und mit kreativen Ideen gegen die Leerstände vorzugehen. Unterstützung erhält die Perspektive für Frechen vom Immobilienkaufmann Herrn Dr. Claus Poschen, der bereits zum zweiten Mal sein aktuell nicht vermietetes Ladenlokal bis zur Vermietung als Interimslösung zur Verfügung stellt. Er beobachtet schon seit langem mit großer Sorge den zunehmenden Leerstand in der Fußgängerzone und unterstützt gerne die Aktionen der „Perspektive“. Vor gut einem Jahr diente das Schaufenster bereits Frechener Künstlern als Ausstellungsfläche. Der Kontakt und die Idee der Gestaltung der leeren Schaufenster kamen über Walburga Maraite.

 

„So können wir zu angekündigten Terminen den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich mit uns auszutauschen. Ideen und Vorschläge sind willkommen und wer bei der Umsetzung tatkräftig helfen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen. Zudem werden wir das Schaufenster optisch gestalten. Wir von der Perspektive sind Herrn Dr. Poschen für diese erneute Unterstützung sehr dankbar“, freut sich Walburga Maraite.

 

In weiteren persönlichen Gesprächen mit Einzelhändlern möchten wir erfahren, wo der Schuh drückt und welche Maßnahmen aus deren Sicht sinnvoll und zielführend sind, um zunächst einmal das Erscheinungsbild zu verbessern. Optimierungen dürfen schließlich nicht allein auf das Thema „neue Abfalleimer und wilder Müll“ reduziert werden. Wir sind insgesamt sehr zuversichtlich, durch unsere Initiative der Fußgängerzone in Kooperation mit den Einzelhändlern zu mehr Belebung zu verhelfen sowie das Erscheinungsbild zu verbessern.

 

Dieter Zander

Pressesprecher der WG

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