Frechen, 05.04.2020

 

Corona und die Zeit danach!

 

Die Corona-Pandemie ist unzweifelhaft das gegenwärtig vorherrschende Thema. Wir müssen gemeinsam alle erdenklichen Anstrengungen unternehmen, um die Ausbreitung in den Griff zu bekommen. Die erforderlichen Maßnahmen binden enorme Kapazitäten in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Das ist keine Frage.

Bei aller Konzentration auf diese momentane enorme Herausforderung dürfen wir aber auch die Zeit danach nicht gänzlich aus den Augen verlieren. Niemand kann aktuell prognostizieren, wann der sehnlichst erwartete Normalzustand wieder eintreten wird. Gleichwohl müssen wir darauf vorbereitet sein.

Niemand weiß, wie lange die Schließung des fresh open, der Sportstätten/-hallen, Schulen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen noch andauern wird. Aufgrund des Legionellenbefalls in 2019, wovon ganz besonders die DFS am Herbertskaul betroffen war, sowie der leidvollen Begleiterscheinungen stellt sich für unseren sachkundigen Bürger Wilfried Retterath die Frage, welche Maßnahmen zur regelmäßigen Spülung und Kontrolle die Verwaltung ergriffen hat.

Wir sehen eine große Gefahr des Legionellenbefalls, da die Einrichtungen längere Zeit ungenutzt bleiben werden und halten zielführende Maßnahmen in dieser Hinsicht für dringend geboten.

Wenn eine sukzessive Lockerung der Sozialkontakte wie auch Sportausübung wieder möglich sein werden, dann dürfen keine Störfaktoren von anderer Seite dies verhindern. Wir haben die Verwaltung daher um Stellungnahme gebeten, welche Maßnahmen diesbezüglich präventiv ergriffen worden sind.    

     

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

Vandalismusschäden im Rosmarpark

     

Schier unglaublich, aber wahr! Im Rosmarpark breitet sich zunehmender Vandalismus aus!

So hat Martina Kohls, sachkundige Bürgerin der „Perspektive“, bei den kürzlichen Spaziergängen im Rosmarpark mit Entsetzen festgestellt, dass dort mutwillig Bäume beschädigt, ja sogar komplett abgehackt worden sind. Zudem ist offensichtlich der Versuch unternommen worden, etliche aussortierte Weihnachtsbäume anzuzünden.

„Dabei ist das Thema Klima- und Umweltschutz in aller Munde. In den Haushaltsberatungen diskutieren und streiten sich die Fraktionen untereinander mit der Verwaltung über die vermehrte Anpflanzung von Bäumen und hier werden diese Überlegungen völlig ad absurdum geführt“, ärgert sich Martina Kohls. „Da können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern müssen diesem Treiben unverzüglich Einhalt gebieten“.

Wir haben die Verwaltung daher um sofortige Durchführung verstärkter Kontrollen, vornehmlich in den Abendstunden, durch den Ordnungsaußendienst gebeten. Zusätzliche Stellen haben wir in den Haushaltsberatungen für 2020 im Dezember 2019 beschlossen. Mutmaßlich halten sich im Rosmarpark nach Einbruch der Dämmerung Jugendliche auf, die als mögliche Verursacher in Frage kommen. Insofern sollte die Verwaltung nach unserer Einschätzung den Straftatbestand der Sachbeschädigung prüfen und Strafanzeige gegen „unbekannt“ in Erwägung ziehen. Diese Beschädigungen sind völlig sinnlos und erweisen der Natur und dem Pflegezustand des Rosmarparks einen Bärendienst.     

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

Frechen, 02.02.2020

 

Frechen, 26.01.2020     

 

KVB-Linie 7: Frechen bei Störungen das fünfte Rad am Wagen?              

     

Speziell in den letzten Wochen musste ich als Dauernutzer der KVB-Linie 7 einige Male den Eindruck erhalten, dass wir in Frechen bei Störungen des Fahrplans als fünftes Rad am Wagen behandelt werden. Diese Erfahrung haben leider wiederholt auch etliche andere Fahrgäste machen müssen. Bei bzw. insbesondere nach aufgetretenen Störungen lässt das Krisenmanagement bezüglich der Fahrgastbeförderung von und nach Frechen sehr zu wünschen übrig. Die Entscheidungen in der Leitstelle vermitteln den Eindruck, dass prioritär die Versorgung auf dem Kölner Stadtgebiet sowie die Einhaltung des Regelfahrplans vorrangig sichergestellt werden sollen. Die Frechener Fahrgäste der Linie 7 stehen dabei ganz offensichtlich nicht im Fokus der KVB-Leitstelle. Der wünschenswerten Attraktivitätssteigerung des ÖPNV wird damit auf Kosten des Klimas ein Bärendienst erwiesen.

Mir sind diesbezüglich zwei aktuelle Beispiele der Erwähnung wert. Aus der Erfahrung weiß ich, dass es unzählige weitere missliche Vorfälle gibt. So kam es am 23.01.2020 bedingt durch die Kollision zweier Stadtbahnen im Bereich der Kreuzung Aachener Str./Gürtel gegen 14.45 h zu massiven Störungen der KVB-Linien 1 und 7. Die Linien wurden am Unfallpunkt getrennt und unterbrochen. Zur Überbrückung hatte die KVB den Ersatzbus der Linie 101 eingesetzt. Laut Display sollte dann ab dem Gürtel die Linie 7 weiter nach Frechen fahren. Dies ist leider nur die Theorie. Die Praxis sah mal wieder gänzlich anders aus. Leider mussten die Fahrgäste, die als Reiseziel Frechen hatten, bis gegen 16.25 h warten, bis dass an der Kreuzung Dürener Str./Gürtel eine Linie 7 eintraf, obwohl die Strecke bereits ab 15.45 h wieder frei befahrbar war. Die Linien 1 und 13 fuhren wesentlich eher und häufiger!

Wer sich gefreut hatte, sah sich an der Haltestelle Haus Vorst bitter getäuscht; denn hier endete die Fahrt mit der Begründung des Fahrers, dass er auf Weisung der Leitstelle wieder Richtung Köln fahren müsse, um den Fahrplan zu regulieren. Etwa 8 Minuten später folgte dann die nächste Linie 7, die endlich die Endhaltestelle in Benzelrath ansteuerte. Diese Vorgehensweise ist schlichtweg unzumutbar für die Frechener Fahrgäste, die auch deutlich ihren Unmut äußerten.

Vor ca. 2 Wochen kam es in Poll in der Raiffeisenstr. am frühen Nachmittag zu einem Fahrleitungsschaden, sodass die Bahnen der Linie 7 an der Weiterfahrt gehindert waren. Nach Behebung desselben endeten die nächsten zwei Züge der Linie 7 in Haus Vorst. Erst die dritte Bahn der Linie 7 fuhr sodann bis zur Endhaltestelle in Benzelrath. Dadurch bedingt verzögerte sich meine Heimfahrt um ca. 45 Minuten. Bei logischer Lösung sollte man als Fahrgast in Richtung Frechen erwarten können, dass die erste wieder eingesetzte Bahn nach der Störungsbehebung bis zur Endhaltestelle fährt.

Angesichts dieser Erfahrungen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir in Frechen als Fahrgäste zweiter Klasse behandelt werden. Ich erwarte, dass der KVB-Vorstand daran dringend etwas ändert. Schließlich dürfen wir für unsere nicht unerheblichen städtischen Zahlungen eine adäquate Gegenleistung wie auch eine Gleichbehandlung mit dem Kölner Stadtgebiet erwarten. Mit einer derartig dilettantischen Vorgehensweise werden potentielle ÖPNV-Kunden eher abgeschreckt. Nach Störungen im Fahrplantakt sollte die erste wieder einsetzbare Bahn möglichst bis zur Endhaltestelle fahren.

Wir haben die Verwaltung gebeten, unsere Forderungen gegenüber der KVB zu bekräftigen und eine Stellungnahme einzufordern. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

Wir sind Mitglied bei den Freien Wählern im

Rhein-Erft-Kreis!

 

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