Aktuelle Pressemitteilungen

 

Frechen, im Oktober 2019

 

Die Fraktion „Perspektive für Frechen“ lädt zum Bürgertreff ein!

 

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

 

wir laden Sie ganz herzlich zu unserem Bürgertreff am

 

 

Donnerstag, 14. November 2019, um 18.30 h

 

 

in das Hotel „Frechener Hof“ (Restaurant Schützenhaus), Johann-Schmitz-Platz 22, 50226 Frechen, ein.

 

Wir möchten Ihnen wieder Gelegenheit geben, sich mit uns über aktuelle Themen wie z. B. das Aufstellen des Haushalts für 2020 und den Klimaschutz auszutauschen. Zudem möchten wir in Erfahrung bringen, was Sie gegenwärtig besonders bewegt.

Wir freuen uns auf eine abwechslungsreiche Veranstaltung und hoffentlich rege Teilnahme.

 

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 02.11.2019     

 

Weitere Maßnahmen für mehr Sauberkeit!

 

Hat die Sauberkeit im Frechener Stadtgebiet eine Perspektive? Wir von der „Perspektive“ sind da sehr zuversichtlich, diese Frage bejahen zu können. In Frechen haben wir unlängst bereits etliche zielführende Maßnahmen ergriffen, wie z. B. die Einführung der neuen Abfallbehälter in der Innenstadt. Gleichwohl dürfen wir bei dem Thema nicht lockerlassen, sondern müssen daran permanent arbeiten. Natürlich ist auch jeder Einzelne gefordert, durch verantwortungsvolles, umweltbewusstes Handeln seinen Beitrag zu leisten. Nur so können wir ein sichtbares und zufriedenstellendes Ergebnis für das Stadtbild erzielen.

Im Zuge der Haushaltsberatungen für 2019 ist bekanntlich eine Aufstockung des Personals in der Ordnungsverwaltung erfolgt. Angesichts der im Gange befindlichen Haushaltsberatungen für 2020 haben wir die Verwaltung diesbezüglich um einen Erfahrungsbericht gebeten, der als Entscheidungsbasis für ggf. erforderliche weitere Maßnahmen dienen soll. So möchten wir wissen, ob sich die Maßnahme insgesamt bewährt hat, ob und wie viele Einsätze des Personals in welchen Bereichen erfolgt sind, ob und wie häufig Einsätze in den Abendstunden sowie an den Wochenenden durchgeführt worden sind und ob die Anzahl der festgestellten Verstöße merklich angestiegen ist.

Unter Umständen ist mit Blick auf mehr Effektivität eine weitere Personalverstärkung erforderlich. Bereits jetzt sehen wir Bedarf für eine Spezifizierung des Verwarngeld-Kataloges, der lediglich sehr pauschal für das „Wegwerfen/Zurücklassen von Unrat ohne/mit Gefährdung“ eine Geldbuße zwischen 15 - 40 € vorsieht. Aus unserer Sicht sollten das Wegwerfen bzw. unsachgemäße Entsorgen von Zigarettenkippen sowie die unterbliebene ordnungsgemäße Entsorgung von Hundekot stärker sanktioniert werden. Viele andere Städte haben hier bereits mit teilweise drastischen Erhöhungen reagiert. Wir sind der festen Überzeugung, durch höhere Verwarngelder und intensivere Kontrollen mehr Sauberkeit im Stadtgebiet erreichen zu können.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 17.10.2019

 

 

Endlich Maßnahmen am Kreisverkehr Alte Straße / Blindgasse!

 

Es geschehen doch noch Wunder!

Unlängst haben auch wir von der Perspektive für Frechen die gefährlichen Verkehrszustände am Kreisverkehr an der Alte Straße/Blindgasse und die lange Untätigkeit der Verantwortlichen mit großem Unmut verfolgt. Umso erfreulicher sind nun die avisierten Maßnahmen (u.a. Anbringung von Leitelementen, die dafür sorgen werden, dass die Autofahrenden langsamer und eine Kurve fahren müssen), die Ausfluss eines gemeinsamen Treffens der Stadt Frechen, Kreisverwaltung und Landesbetrieb Straßen NRW sind. Auch Dank der Lokalpresse sowie engagierter Bürgerinnen und Bürger konnte dieses Treffen forciert werden.

Schade nur, dass es leider oft erst zu Unfällen kommen muss, bis die Verantwortlichen in die Gänge kommen!

 

Maximilian Singer

Stellv. Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 13.10.2019     

 

 

                                      

Weiterhin Trockenduschen in der Dreifeldsporthalle Herbertskaul!

 

Es gibt offensichtlich auch weiterhin für die Sporttreibenden in der DFS Herbertskaul keine absehbare Aussicht, dass die dortigen Dusch- und Waschanlagen endlich wieder nutzbar sind.

Auf meine entsprechende Sachstandsanfrage in der Ratssitzung am 08.10.2019 hin ist die Verwaltung nach meiner Auffassung mal wieder konkrete Antworten schuldig geblieben. Es ist schon erstaunlich mit welcher Insensibilität und Verständnislosigkeit verwaltungsseitig vorgegangen wird. Ich erwarte einfach von unserer Bürgermeisterin, dass sie sich in dieser Angelegenheit viel intensiver persönlich einbringt.

Es kann einfach nicht sein, dass die Einschränkungen seit dem 20.05.2019 bestehen und auch weiterhin keine konkrete Lösung in Sicht ist. Da äußert die Verwaltung ganz lapidar, dass die letzte Beprobung am 27.09.2019 stattgefunden habe und die Ergebnisse in aller Regel in zwei Wochen vorliegen würden. Nunmehr haben wir fast Mitte Oktober und es gibt bislang keinerlei Hinweise aus dem Rathaus, wie es weitergeht. Eine transparente, zeitnahe und essentielle Informationsstrategie sieht anders aus. Darüber bin ich schlichtweg fassungslos.

Anscheinend sind die Leitungen mit Hochdruck gespült worden. Es ist aber verwaltungsseitig allem Anschein nach nicht mit Hochdruck daran gearbeitet worden. Die Anzahl der durchgeführten Beprobungen konnte mir die Verwaltung in der Ratssitzung auf explizite Anfrage hin nicht beantworten. Das lässt tiefblicken! Die Einschränkungen bei den Sportreibenden scheinen im Rathaus keine große Rolle zu spielen.

Dem Vernehmen nach soll nach der Aussage von Sporttreibenden in einer weiteren Sporthalle Legionellenverdacht bestehen. Bekommen wir in Frechen etwa ein Dauerproblem?

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

26.09.19

 

Gestern Abend - Sitzung des BVU (Bau, Verkehr, Umwelt) - Dürener Straße (A5.9)

Die Fraktion Perspektive für Frechen fordert als einzige eine schnellere Sanierung der Dürener Straße. Alle anderen Fraktionen stimmten dagegen!

Hintergrund:

Die Dürener Straße in Frechen ist bekanntlich seit mehr als einem Jahrzehnt in einem schlecht befahrbaren Zustand. Der zuständige Träger, der eine Sanierung der Fahrbahndecke der Dürener Straße vornehmen könnte, ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW: "Die L277 ist, wie viele andere unserer Straßen in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Nach jetzigem Stand werden wir diesen Abschnitt aber auch in 2020 nicht grundlegend sanieren können", so der Landesbetrieb Straßenbau NRW, dessen Stellungnahme dem Ausschuss von der Verwaltung mitgeteilt wurde.

Nicht nur für die Perspektive für Frechen ist diese Aussage mehr als unbefriedigend. Viele Einwohner*innen fordern schon sehr lange eine Sanierung. Wir sind an diesem Thema schon seit längerer Zeit am Ball. Unterstützung haben wir von den anderen im Rat der Stadt Frechen vertretenen Fraktionen nicht erhalten. Unser Antrag, die Verwaltung möge den zuständigen Baulastträger schriftlich kontaktieren, damit die Maßnahme als vorrangig auf die Prioritätenliste gesetzt wird, wurde abgelehnt!

"Wir fordern, dass der Landesbetrieb Straßenbau NRW uns mitteilt, wann die Sanierung der Dürener Straße erfolgen wird", so Wilfried Retterath, sachkundiger Bürger für die Fraktion Perspektive für Frechen im BVU. Auch hierzu gab es keine Unterstützung.

Unlängst im Januar 2018 haben wir einen Antrag gestellt, der umfangreiche Verbesserungen/Änderungen der Dürener Straße vorsieht. In diesem Zusammenhang hätte man die Sanierung betrachten können. Jedoch wurde auch darauf seitens der anderen Ausschussmitglieder nicht eingegangen.
Sehr schade für diejenigen, die seit über einem Jahrzehnt eine Sanierung fordern!

Maximilian Singer
Stellv. Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 15.09.2019

 

 

  Autorennen in der Sandstraße? 

 

Bekanntlich ist zu schnelles Fahren ein Dauerthema, insbesondere auch im innerstädtischen Bereich, weil dadurch vor allem die Verkehrssicherheit stark gefährdet wird. Auch in Frechen haben wir uns in den politischen Gremien verschiedentlich mit der Thematik der Geschwindigkeitsüberschreitungen bzw. -begrenzungen befasst.

 

Nun scheint sich in der Sandstraße eine neue Gefahrenquelle ergeben zu haben. Unlängst hat sich dort im unteren Bereich der scharfen Kurve ein Verkehrsunfall mit nicht unerheblichen Sachschäden ereignet, dessen Folgen noch immer deutlich sichtbar sind. In Gesprächen mit uns haben sich etliche Anwohner*innen über die generell zunehmende Raserei beschwert. Dem Vernehmen nach sollen dort vornehmlich nachts sogar illegale Autorennen stattfinden. Mögliche Indizien dafür wären quietschende Reifen und das Aufheulen von Motoren. Brandaktuell haben Anwohner in der Nacht auf Sonntag (15.09.2019) erneut aufheulende Motorengeräusche im Bereich der Dürener Straße wahrgenommen. Beide Verkehrsschilder auf dem Fußgängerüberweg im Bereich der Endhaltestelle der Linie 7 sind rigoros umgefahren worden.

 

Angesichts dieser Schilderungen sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Wir haben die Verwaltung daher gebeten, in Zusammenarbeit mit der Polizei auch mit Blick auf die Schulkinder für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. Mögliche Lösungen könnten die Installierung mobiler Radargeräte, intensivere Kontrollen durch die Polizei sowie das Anbringen von Bodenschwellen sein. So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Wir fordern zügige Konsequenzen. Da sind wir ganz auf der Seite der Anwohner*innen.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 15.09.2019     

 

 

                                     

Verpflegungstruck für die Realschule kommt bald!

 

Für die Schülerinnen und Schüler der Realschule wird endlich wahr, was an anderen weiterführenden Schulen schon lange zum Angebot gehört. Die Verwaltung hat unlängst bestätigt, dass in Kürze ein Food-Truck den Betrieb aufnehmen wird.

Wir von der Perspektive haben uns zuletzt Anfang 2019 dafür stark gemacht, dass eine Kiosklösung zum neuen Schuljahr 2019/2020 dringend nötig ist. Auch wenn es nun etwas länger gedauert hat - an sich viel zu lange -, freuen wir uns, dass es endlich so weit ist, auch wenn wir eine feste Kiosklösung priorisiert haben. Die „Durststrecke“ ist im wahrsten Sinne des Wortes nunmehr überwunden.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 08.09.2019     

 

 

Erneute Verlängerung der Sperrung in der Sporthalle am Herbertskaul!

 

Die Bakterien scheinen sich auch weiterhin in den Wasserleitungen der Dreifeldsporthalle am Herbertskaul sehr wohl zu fühlen. Gleiches kann man von den Sporttreibenden nicht behaupten. Sie haben angesichts der offensichtlich nicht absehbaren Aufhebung der Sperrung der Dusch- und Waschräume allmählich die Nase voll von der nunmehr fast 4 Monate dauernden Hinhaltetaktik. Ist den Verantwortlichen bei der Stadt überhaupt bewusst, welche Unannehmlichkeiten damit für die Sporttreibenden verbunden sind?

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes dringend notwendig, dass die Verwaltung mit „Hochdruck“ an der Problemlösung arbeitet und so die Leitungen hoffentlich wieder keimfrei gespült werden. Müssen wir eventuell mit dem schlimmsten Szenario rechnen, einer möglichen Sperrung bis zum Jahresende oder gar einer kompletten Sanierung des Leitungssystems? Wie stellt die Verwaltung sich die nächsten Wochen und Monate vor? Die Vereine benötigen dringend Planungssicherheit.

Steckt eventuell sogar Strategie dahinter? Die Besucherzahlen im fresh open könnten erhöht werden: Erst Sporttreiben in der Turnhalle, danach zum Duschen ins fresh open. Bei Meisterschaftsspielen ist es für die Gastmannschaften schlichtweg unzumutbar, die Heimreise ohne Duschen anzutreten. Wie wäre es, wenn den Gästen Gutscheine für eine Benutzung des fresh open angeboten werden würden?

Bekanntlich vermehren sich die Legionellen ab einer Wassertemperatur von 50° nicht mehr. Wäre da die Temperaturerhöhung nicht eine mögliche Lösung des Problems?

Wir erwarten eine zügige Abhilfe. Das Hinhalten seitens der Verwaltung ist inakzeptabel.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 01.09.2019     

 

 

Licht am Horizont für Sportler*innen?

 

Unlängst haben die Sportlerinnen und Sportler sowie der Vorstand des TuS Königsdorf sich über die aus ihrer/seiner Sicht ungenügenden Kapazitäten bei den Sportstätten beklagt. Seitens der Politik wurde auf das für das gesamte Stadtgebiet beschlossene Sportstättenentwicklungskonzept verwiesen, das in sich stimmig und ausreichend sei.

Auch nach unserer Auffassung sollten sämtlich Kapazitäten im Stadtgebiet ausgeschöpft werden, selbst wenn damit Anfahrtswege zu Meisterschaftsspielen, Wettkämpfen und Trainingseinheiten verbunden sind. Gleichwohl haben wir viel Verständnis für das Anliegen der Sporttreibenden. Bei der Suche nach Lösungen hat unser sachkundiger Bürger Wilfried Retterath folgende mögliche Alternative ins Spiel gebracht:  

„Ich sehe perspektivisch eine Option in der Nutzung der Turnhalle der ‚neuen‘ Lindenschule, die wesentlich zur Entspannung beitragen könnte“, so Wilfried Retterath. Wir haben die Verwaltung daher um Stellungnahme gebeten, welche zusätzlichen Belegungsmöglichkeiten sich durch die Inanspruchnahme der Turnhalle an der Lindenschule, die außerhalb der Schulzeiten für den Vereinssport genutzt werden kann, ergeben könnten.

Weitere Unterstützung könnte von der Landesregierung aus Düsseldorf kommen. Mögliche Optionen eröffnet der am 01.08.2019 in Kraft getretene Runderlass der Staatskanzlei im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten NRW vom 19.07.2019 „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionsmaßnahmen an Sportstätten (Förderrichtlinie Moderne Sportstätten 2022)“. Zielsetzung ist die Verbesserung der Sportstätteninfrastruktur, die an den Bedürfnissen der Bürger*innen ausgerichtet werden soll. Gefördert werden u. a. investive Maßnahmen zur Modernisierung, Sanierung und Entwicklung wie auch zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und Sportanlagen. Die Zuwendungshöhe bewegt sich zwischen 50 bis zu 90 %.

„Diese Richtlinien bieten eine gute Chance, zur Entspannung der Belegungssituation in Königsdorf wie auch im Stadtgebiet beizutragen. Auch hierzu haben wir die Verwaltung um Prüfung gebeten“, so Dieter Zander. In Abhängigkeit von der Förderhöhe würde der städtische Haushalt u. U. nur unwesentlich belastet werden.

Sorgen bereitet uns allerdings die bevorstehende Sanierung der Dreifeldsporthalle am Gymnasium. Wir haben die Verwaltung daher um Ermittlung der zu erwartenden Auswirkungen auf den Vereinssport sowie um Mitteilung des konkreten zeitlichen Ablaufs gebeten.

     

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 25.08.2019     

                                    

 

Köln „trumpelt“ anscheinend weiter munter drauf los!             

 

Die aktuelle Diskussion um mögliche Standorte für das Trainingsgelände des 1. FC Köln erhitzt völlig nachvollziehbar die Gemüter in den angrenzenden Kommunen wie Frechen und Hürth. Da scheint die Erweiterung im Umfeld des Geißbockheims nahezu in trockenen Tüchern zu sein und plötzlich bringen die „Grünen“ sowie OB’in Reker den Standort in Marsdorf auf dem Gelände des geplanten Frischezentrums ins Gespräch. Über die Motive ist bereits hinlänglich spekuliert und debattiert worden.

Den angrenzenden Kommunen kann dieser politische Kölner Eiertanz nicht egal sein, weil sie mit den negativen Auswirkungen wie z. B. die zusätzliche Verkehrsbelastung und höhere Schadstoffwerte konfrontiert werden - und dies ohne vorherige Abstimmung, die seitens der Stadt Köln angesichts des ähnlichen Alleingangs bei der Überlegung, an der Aachener Straße in Weiden eine Pförtnerampel zu installieren, doch im Nachhinein explizit zugesagt worden war. Nach einem Gespräch zwischen Verkehrsdezernentin Blome dem Landrat des REK, dem BM der Stadt Pulheim sowie der BM’in der Stadt Frechen sollte eine Arbeitsgruppe zwecks Abstimmung gegründet werden.

Offensichtlich scheinen die Protagonisten aus Köln, OB’in Reker und die „Grünen“, dies bei der Standortfrage des Trainingsgeländes bereits wieder vergessen zu haben. Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit? Aus den Fehlern der jüngsten Vergangenheit haben die Verantwortlichen dort allem Anschein nach aktuell keine Lehren gezogen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Stadtoberhäupter aus Frechen und Hürth verständlicherweise zu Wort melden. Es kann nicht kommentarlos hingenommen werden, wenn die Stadt Köln Großprojekte mit gravierenden Auswirkungen auf die Nachbarkommunen ohne vorherige Absprache an die städtische Peripherie verlagert. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass interkommunale Zusammenarbeit in Köln offensichtlich ein Fremdwort zu sein scheint. Wer mag da als Vorbild dienen? Vielleicht ein Staatsmann jenseits des „großen Teiches“? Mr. Trump forciert den Mauerbau an der mexikanischen Grenze, Köln plant die Pförtnerampel an der Aachener Straße vielleicht nach dem Motto „Verkehr zu den Nachbarstädten verlagern und die Schotten in die Stadt hinein dicht machen“? Kooperation sieht anders aus!

Dabei gibt es doch genügend aktuelle Beispiele, wo die interkommunale Zusammenarbeit vereinbart worden ist. Im Rahmen des Projektes S.U.N (Stadt-Umland-Netzwerk) haben die Städte aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie die Städte Köln, Dormagen und Rommerskirchen eine interkommunale Partnerschaft begründet. Auf der Homepage der Metropolregion Rheinland, deren Vorstandsvorsitzende OB’in Reker ist, findet sich das Statement: „Die Akteure im Rheinland wollen ihre interkommunale und regionale Zusammenarbeit verstärken…“

Die Realität sieht in Köln offensichtlich ganz anders aus. Die Vereinbarungen sind offenkundig allenfalls leere Worthülsen und das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Ein gedeihliches Miteinander sieht anders aus. Probleme und Herausforderungen kann man bekanntlich am besten gemeinsam bewältigen. Das trifft insbesondere auf die Verkehrsthematik und den Klimaschutz zu. Isolierte Lösungsansätze helfen der Umwelt überregional bzw. global nur wenig weiter. Wann endlich erfolgt ein Umdenken in Köln?

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Frechen, 18.08.2019     

 

 

                                      

Holzsitzgelegenheiten verrotten zusehends!

 

Die von den Bürger*innen viel genutzten Holzsitzgelegenheiten am Klüttenbrunnen, um die Platanen auf dem Rathausplatz herum sowie auch im oberen Teil der Fußgängerzone befinden sich in einem katastrophalen Zustand und müssten an sich auf die „Rote Liste“ der bedrohten Hölzer gesetzt werden. Der deutlich sichtbare Sanierungsbedarf scheint die Verwaltung trotz der unmittelbaren Nähe zum Rathaus offensichtlich nicht zu interessieren. Es passiert einfach nichts. Unser Fraktionsmitglied Markus Gotzens ärgert sich über die sukzessive Verrottung der Holzbretter und möchte diesem Prozess nicht tatenlos zusehen.

Auf seine Anregung hin haben wir die Verwaltung nun mehr gebeten, die defekten Stellen zeitnah zu reparieren. Der deutlich sichtbare Sanierungsbedarf muss zügig angegangen werden, damit nicht, wie z. B. beim Wikingerschiff erinnerlich, eine komplette und kostenintensivere Neuanfertigung unumgänglich wird. Das wäre unwirtschaftlich und eine überflüssige Verschwendung von Steuergeldern. Zudem leidet darunter auch das Image der Fußgängerzone, zumal die Sitzgelegenheiten sich nahezu allesamt an exponierten Stellen befinden. Mit dem aktuellen Erscheinungsbild werden wir die Attraktivität der Innenstadt nicht verbessern können.

Dabei könnte es doch mit etwas gutem Willen sehr einfach gelingen.

  

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 13.08.2019     

 

                                      

Buckelpiste Dürener Straße

 

Im Bereich der Endhaltestelle der Linie 7 ist die Umgehung an der Einmündung Neuer Weg in die Dürener Straße vor einigen Jahren prima hergerichtet worden. Vergessen worden ist offensichtlich allerdings das Teilstück zwischen der Kreuzung Blindgasse/Rosmar-/Hauptstraße bis hin zur Eisenbahnbrücke vor der Einmündung der Sandstraße. Auf die Sanierungsbedürftigkeit dieses Teilstücks haben wir bereits Anfang 2018 explizit hingewiesen.

 

In diesem Teilbereich befindet sich die Straßendecke in einem äußerst katastrophalen Zustand. Speziell im unteren Bereich von der Kreuzung Rosmar-/Hauptstraße bis zur Kreuzung Franzstraße ist inzwischen eine weitere wesentliche Verschlechterung der Fahrbahndecke deutlich sichtbar. Die Fahrbahndecke gleicht überwiegend einem einzigen Flickenteppich. Von einer Straße (man beachte: L 277!!!) kann an sich nicht mehr gesprochen werden, da diese Buckelpiste für Stoßdämpfer eine immense Herausforderung darstellt. Dieser desolate Straßenzustand macht eine baldige Sanierung dringend erforderlich. Für Zweiradfahrer stellt die unebene Fahrbahn zudem ein Gefährdungspotential dar. Da die Rosmarstraße kurz vor der Fertigstellung steht, bietet es sich an, dieses Teilstück der Dürener Straße zeitnah zu sanieren.

Trotz der räumlichen Beengtheit sollten aus unserer Sicht mit Blick auf die demnächst anstehende „Wiedereröffnung“ der Lindenschule auch Markierungen für Fahrradfahrer in Erwägung gezogen werden, um vor allem den Schulweg sicherer zu machen. Vielleicht sind hier Teillösungen umsetzbar. Wir haben für die nächste Sitzung des BVU einen entsprechenden Antrag gestellt, den zuständigen Straßenbaulastträger zu ersuchen, die Maßnahme auf die Prioritätenliste zu setzen und die erforderlichen Schritte einzuleiten.

     

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

Frechen, 11.08.2019     

 

 

                                      

Unfassbar- seit über 3 Monaten kein Duschen in der Dreifeldsporthalle Herbertskaul!

 

Meine Anfrage vom 17.06.2019 zum Legionellenverdacht, der seit der zweiten Maihälfte u. a. auch zur Schließung der Dusch- und Waschanlagen in der Dreifeldsporthalle Herbertskaul geführt hat, ist verwaltungsseitig bislang noch immer nicht beantwortet worden. Die aktuelle Entwicklung mit der Ankündigung der weiteren Sperrung des Duschbereiches musste ich erneut den diesbezüglichen Presseberichten entnehmen. Die konkreten Gründe für die lange Dauer möchte ich kennen, um mir ein genaues Bild von der Sachlage machen zu können. Das trifft sicherlich auch auf die betroffenen Sportvereine zu. Da sei die Frage erlaubt, warum die Verwaltung mit ihrer Kommunikationsstrategie so unkonkret bleibt bzw. gar nicht reagiert.

Bekanntlich standen die kompletten Sommerferien für die Behebung des Problems zur Verfügung. Es ist daher unfassbar, dass die Nutzung bis Ende August immer noch nicht möglich sein wird. Müssen die Sporttreibenden eventuell mit einer noch längeren Sperrung rechnen?

Spart die Verwaltung angesichts der Bewässerung der Bäume im Stadtgebiet vielleicht als Kompensation am Duschwasser?  

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 

                                     

Die wahre Historie zum Wikingerschiff!

 

Es ist sehr erfreulich, dass das Wikingerschiff wieder am angestammten Platz steht, von den Kindern genutzt werden kann und ein Stück Tradition wieder mit zur Belebung der Fußgängerzone beiträgt. Tradition ist auch das Stichwort. Wir haben die Information, dass das alte Exemplar nicht mehr zu reparieren war, mit einiger Verwunderung zur Kenntnis genommen.

Schauen wir auf die Historie dazu. Wir von der Perspektive haben bereits am 20.11.2017 auf Initiative unseres sachkundigen Bürgers Markus Gotzens eine Grundsanierung beantragt. Lange hat sich die Verwaltung nach unserem Eindruck nur sehr zögerlich des Anliegens angenommen. Wir haben in den zuständigen Ausschüssen - im Jugendhilfeausschuss steht das Thema in der Beschlussüberwachung - wiederholt nach dem Sachstand gefragt, sind jedoch immer wieder vertröstet worden. Erst nach fast einem Jahr hat die Verwaltung von einer ersten Ausschreibung bezüglich der Sanierung berichtet. Da hätte viel zügiger agiert werden müssen. Bei rechtzeitigem Handeln wäre vermutlich eine Reparatur noch möglich gewesen.

Beim Lesen des Artikels in der aktuellen Ausgabe des Frechener Wochenendes wird der Eindruck erweckt, als sei die Wiederaufstellung des Wikingerschiffes eine Herzensangelegenheit der Verwaltung gewesen. Daran haben wir von der „Perspektive“ aus nachvollziehbaren Gründen sowie angesichts der gesammelten Erfahrungen erhebliche Zweifel. Es hat den Anschein, dass Darstellung und Wirklichkeit ziemlich weit auseinanderklaffen.

Die Frechener sollten die wahre Geschichte bis zur „Einweihungsinszenierung“ kennen. Das ist uns zumindest ein Herzensanliegen!

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

Frechen, 17.07.2019

 

 

 

Frechen, 14.07.2019     

 

                                      

Harte Geduldsprobe für Sporttreibende in der Dreifeldsporthalle Herbertskaul!

 

Frohe Kunde für die Nutzer der Sporthallen in der Mauritiusschule und Edith-Stein Schule, dass die Nass- und Duschbereiche wieder freigegeben werden konnten. Leider ist das in der Dreifeldsporthalle Herbertskaul nicht der Fall. Viele Sportlerinnen und Sportler warten seit der 21.KW auf die entsprechende Freigabe. Ausweislich der aktuellen Pressemitteilung der Stadtverwaltung „kann nicht konkret abgeschätzt werden, ab wann die Duschbereiche wieder zur Verfügung stehen“. Meine diesbezügliche schriftliche Anfrage an die Verwaltung vom 17.06.2019 ist bis heute unbeantwortet geblieben. Die Information habe ich den Printmedien entnehmen müssen.

Die Sachlage stellt sich als äußerst unbefriedigend dar, weil gerade im Sommer das Duschen nach dem Sport besonders notwendig ist. Wir haben jetzt Mitte Juli, sodass bereits nahezu zwei Monate seit der Feststellung des Legionellenbefalls vergangen sind. In den Sommerferien werden die Sporthallen üblicherweise gesperrt, sodass dort kein Sportbetrieb stattfindet. Da in dem gesamten Zeitraum kein Wasser abgerufen wird und dieses in den Leitungen steht, habe ich die Befürchtung, dass die von der Verwaltung nach Austausch weiterer Armaturen angekündigte erneute Beprobung eventuell kein positives Messergebnis erbringen wird. Ein solcher Zustand wäre sehr unbefriedigend. Die Zeit in den Sommerferien muss unbedingt dazu genutzt werden, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit die Sporttreibenden Ende August die Duschen wieder nutzen können.

Selbstverständlich geht die Gesundheit vor, sodass die Verwaltung die Dusch- und Nassbereiche unweigerlich sperren muss. Mir fehlt aber das Verständnis für die lange Dauer. Beim Auftreten von Legionellen im Wohnungsbereich wäre dieser Zustand sicherlich unvorstellbar. Im Sinne der Sportlerinnen und Sportler haben wir die Erwartung an die Verwaltung, dass alle möglichen Maßnahmen ergriffen werden, damit spätestens nach den Sommerferien in der Dreifeldsporthalle Herbertskaul wieder geduscht werden kann.

 

Dieter Zander

Fraktionsvorsitzender

 
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