Frechen im August 2020

 

Liebe Frechener Unternehmer*innen und Geschäftsbetreibende,

 

wir von der „Perspektive“ haben uns bekanntlich für eine auch personelle Stärkung der Wirtschaftsförderung eingesetzt und sind sehr froh darüber, dass diese zwischenzeitlich als Stabsstelle unmittelbar bei der Bürgermeisterin organisatorisch verortet ist. Sie benötigen eine kompetente und engagierte Ansprechstelle im Rathaus. Durch die Umorganisation ist die Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit gegeben.

 

Die Entwicklung und zukunftsorientierte Ausrichtung unserer Stadt hängen auch ganz dezidiert von der Höhe der Gewerbesteuereinnahmen ab. Ich halte es daher für zwingend erforderlich, vernünftige Rahmenbedingungen für eine gedeihliche, partnerschaftliche und vertrauensvolle Kooperation zu schaffen. Das ist mir ein echtes Herzensanliegen. Es bleibt auch zu hoffen, dass das von der Bundes- und Landesregierung NRW angekündigte bzw. beschlossene Konjunkturprogramm für die Kommunen bald realisiert werden wird.

 

Den Klimaschutz werden wir nicht isoliert in den Griff bekommen, sondern nur mit einer florierenden Wirtschaft und flankierender Unterstützung der Industrie bewältigen können; denn dazu werden bekanntlich nicht unerhebliche finanzielle Ressourcen benötigt. Es geht um das Miteinander und nicht Gegeneinander! Damit die Leerstände in unserer Fußgängerzone nicht weiter zunehmen, halte ich es für erforderlich, dass die Landesregierung NRW die Voraussetzungen für verkaufsoffene Sonntage ohne Koppelung an eine Großveranstaltung zeitnah schafft.  

 

Urplötzlich haben die Corona-Auswirkungen viele Pläne und Vorhaben unmöglich gemacht oder zumindest mit einem großen Fragezeichen versehen. In diesem Kontext habe ich mir die Frage gestellt, was Sie in dieser Phase an Unterstützung zur Bewältigung der Herausforderungen benötigen und von der Politik und Verwaltung in Frechen erwarten.

 

Ich habe daher die herzliche Bitte, mir Ihre Argumente, Anregungen, Sorgen und Befürchtungen mitzuteilen. Coronabedingt kommt der Selbstdisziplin mit Blick auf die Minimierung der sozialen Kontakte auch weiterhin absolute Priorität zu. Gleichwohl wird hoffentlich in absehbarer Zeit die Gelegenheit für persönliche Kontakte und Gespräche wiederkommen.

 

Über Ihre Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.

Herzliche Grüße und gute Gesundheit

 

Ihr Bürgermeisterkandidat für Frechen

 

D i e t e r   Z a n d e r

 

Der Vorsitzende des Integrationsrates in Frechen Clément Audard und der Bürgermeisterkandidat der "Perspektive für Frechen" Dieter Zander haben sich zu einem Meinungsaustausch zur Integrationsarbeit in Frechen getroffen. Beide betonen, wie wichtig Ihnen die Integration der Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund ist und dass auch weiterhin intensiv daran gearbeitet werden muss.

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